Das Einmachen und Fermentieren von Gemüse in einem Gärtopf mit Deckel und Beschwerungssteinen ist eine bewährte Methode, um die Frische und den Geschmack von Obst und Gemüse zu bewahren. Die Fermentation ermöglicht die Herstellung gesunder und köstlicher Lebensmittel - auf natürlicher Basis. Diese traditionelle Art der Konservierung ist nicht nur gut für Ihre Gesundheit, sondern auch für Ihren Gaumen – und sie gibt Ihnen die Möglichkeit, die Vielfalt saisonaler Erzeugnisse das ganze Jahr über zu genießen. Gönnen Sie sich die Freude, Ihr eigenes Gemüse im Gärtopf herzustellen, und erleben Sie die Wunder der Milchsäuregärung in Ihrer eigenen Küche!
Sauerkraut - der absolute Klassiker
Zutaten:
2,5 kg Kraut, 150 g Salz, ½ L Buttermilch oder Molke, Wacholderbeeren, Dill, je nach Geschmack Kümmel.
Zubereitung:
- Kraut fein hobeln, in Lagen gut einstampfen, bis der Saft über dem Kraut steht.
- Abgekochtes Salzwasser zugießen (auf 1 Liter Wasser 15 Gramm Salz) oder Molke.
- Mit den mitgelieferten Steinen das Kraut beschweren - die Brühe muss drüberstehen.
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Wasser in die Wasserrinne des Topfes gießen und Deckel einlegen (luftdichter Abschluss).
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ca. 10-14 Tage bei Zimmertemperatur lagern.
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Danach für ca. 4 Wochen in den Keller stellen und Salzwasser auffüllen bis über die Steine.
Wichtig: Im Wasserrand muss stets Wasser sein!

Weinkraut
Zutaten:
Sie bereiten Weinkraut auf die gleiche Weise wie Sauerkraut, geben jedoch statt Molke 1 Liter herben Weißwein dazu. Zur Abrundung des Geschmacks empfehlen wir zusätzlich einige geschälte und in Scheiben geschnittene Äpfel.
Zubereitung:
- Siehe Sauerkraut
- Zum Abdecken verwenden Sie sauber gewaschene Weinblätter.

Russisches Kraut
Kaukasisches Rezept
- Zutaten: Feste kleine Weißkrautköpfe, Sellerieknolle und -Blätter, grüne Tomaten, Zwiebeln, rote Paprikaschoten (fest), Knoblauch, Pfefferkörner.
- Weißkrautköpfe vierteln, zusammen mit den grünen Tomaten, rohe Selleriestücken, Zwiebelringen, Knoblauchzehen und geschnittenen Paprikaschoten in den Gärtopf schichten.
- Mit Sellerieblättern, einigen Pfefferkörner, 25 Gramm Salz je Liter Wasser einen Sud kochen.
- Diesen lauwarm über das Gemüse gießen, bis der Beschwerungs-Stein überdeckt ist.

Saure Bohnen
- Zutaten: 6-7 Kilogramm Bohnen für 10 Liter-Topf, 40-50 Gramm Salz, Bohnenbrühe oder Salzwasser mit 15 Gramm Salz.
- je Liter, ½ Liter Molke zum Starten der Gärung.
- Junge Bohnen, nach Möglichkeit ganz oder ältere gespalten oder gebrochen einlegen.
- Sie nehmen den Bohnen den Giftstoff , wenn sie vorher bei schwacher Hitze 5 Minuten gekocht werden.
- Bitte darauf achten, dass die Bohnen nicht zu weich werden.
- Bei Bedarf Gärtopf mit Bohnenbrühe oder Salzwasser Beschwerungsstein auffüllen.

Rotkraut
- Machen Sie auf die gleiche Weise wie Sauerkraut ein.
- Sie genießen es auch als Salat, mit Zwiebeln, Majoran, Thymian und Knoblauch gewürzt.
- Reichlich Öl darüber gießen und diese Köstlichkeit zu jungen Pellkartoffeln essen.

Salzgurken
- Zutaten: Mittellange feste Gurken (Kerne müssen noch weich sein), Meerrettichscheiben, Knoblauchzehen, Zwiebeln, Dill, Estragon, Lorbeerblätter, Nelken, Meerrettich-blätter zum Abdecken.
- Salzwasser zum Übergießen (25 Gramm Salz je Liter Wasser) und ¼ Liter Molke.
- zum Starten der Gärung.

Rote Rüben
- Feingeraffelt, Zutaten und Herstellung wie bei Gurken.
- Mindestens 6 Wochen verschlossen halten.
- Das Gären ist sehr stürmisch, Sie brauchen reichlich Platz dafür.

Sellerie
- Grob oder mittelstark geraffelt, nicht stehen lassen, da er sich sonst verfärbt.
- Zutaten und Herstellung wie bei Gurken.

Rote Paprika
- Zutaten: Festfleischige Sorten verwenden, die im Spätherbst auf den Markt kommen, die frühen Sorten werden weich und unansehnlich, Auch grüner und Gelber Paprika ist verwendbar.
- Schoten aufschneiden, Kerne herauskratzen und in 1 Zentimeter breite Streifen schneiden, in Gärtopf drücken unter Verwendung von Gewürzen wie Knoblauch, Pimentkörner, Lorbeerblätter, Meerrettichscheiben.
- Abdecken mit Weinranken oder Meerrettichblättern.
- Übergießen mit Salzwasser (25 Gramm Salz auf 1 Liter Wasser), braucht Beschwerungsstein nur gering zu überdecken, da sich später reichlich Brühe bildet.
