Die Milchsäuregärung 

Altbewährtes neu entdeckt – einfach gesund und lecker. 

Die Milchsäuregärung ist eine altbewährte Konservierungsmethode. 

Das Einsäuern von Gemüse ist das natürlichste und biologischste Verfahren des  Haltbarmachens unserer Gemüseernten. Die Selbstherstellung von Sauergemüse  ist fast in Vergessenheit geraten. Früher wurde in offenen Töpfen Sauergemüse  eingemacht, was jedoch zu häufigem und lästigem Abwaschen von Stein und Tuch  führte. Oft war man gezwungen die oberste Schicht des Gemüses wegzunehmen. 

In unserem Gesundheits-Gärtopf ist das Gemüse luftdicht abgeschlossen und  bleibt lange frisch, sauber und appetitlich bis zur letzten Lage. Das lästige  Abwaschen ist nicht mehr notwendig.  

Bei der Gärung werden Kohlenhydrate (Zucker) in die gesunde Milchsäure  umgewandelt. Dies geschieht unter Sauerstoffausschluss und bei Temperaturen  zwischen +20-24°C. Das Gemüse wird nicht erhitzt und alle Nährstoffe,  Vitaminen und Mineralstoffe bleiben somit erhalten. 

Dieser gesundheitliche Aspekt der Milchsäuregärung ist enorm. Der Gärprozess  ist völlig natürlich und das Sauergemüse ist bestens geeignet für eine gesunde  Ernährung und unseren Körper. 

Neueste wissenschaftliche Untersuchungen bestätigen: 

  1. Milchgesäuertes Gemüse ist reich an Vitamin C und Mineralstoffen 2. Stärkt die körpereigenen Abwehrkräfte 
  2. Wirkt sich positiv auf den Magen-Darm-Trakt aus 
  3. Milchsäurebakterien sorgen für eine gesunde Darmflora und bessere  Verdauung 
  4. Versorgung des Körpers mit Ballaststoffen 
  5. Eisen aus der Nahrung wird vom Körper besser aufgenommen 7. Wenig Kalorien, für Diabetiker besonders empfehlenswert
  6. Sekundäre Pflanzenstoffe beugen Krebs vor und schützen vor Infektionen  9. Hemmen das Wachstum von Pilzen 

Durch das heute immer mehr erwachende Gesundheitsbewusstsein hat dieses  natürliche Verfahren wieder mehr an Bedeutung gewonnen, und lässt sich auch  heute in der modernen Küche praktizieren.  

Geeignet für die Milchsäuregärung sind folgende Gemüsesorten: 

Weißkohl, Rotkraut, Rote Beete, Möhren, Gurken, Paprika, Broccoli,  Blumenkohl, Erbsen, Kohlrabi, Kürbis, Lauch, Pastinaken, Rettiche, Sellerie,  Wirsing, Tomaten, Zucchini… 

Das Sauerkraut ist das bekannteste Sauergemüse und ist gleichzeitig ein  heimischer Lieferant für viele Vitamine und Mineralstoffe. Es liefert dem  Körper viel Vitamin C, Kalium, Kalzium, Eisen und gesunde Ballaststoffe, die für  unseren Organismus besonders wertvoll sind.

Pressebericht zu Sauerkraut in der Zeitschrift  Vegetarischer Genuss Nr. 2, Ausgabe: Febr./März 2015

So lecker und gesund ist Sauerkraut.

Kimchi – liegt bei gesundheitsbewussten Menschen  voll im Trend! 

Die klassische koreanische Spezialität:

Kimchi nennt man in der koreanischen Küche die Zubereitung von Gemüse durch Milchsäuregärung. 

Kimchi wird traditionell wie Sauerkraut als Vitamin-C-Speicher für den Winter  eingemacht. 

Die Grundlage für Kimchi ist jedoch meist Chinakohl, der zunächst mit Salz  eingelegt und dann gewaschen und mit einer Paste aus Knoblauch, Zwiebel,  Gewürzen sowie viel Chili vermengt und dunkel eingelagert wird. Während der  Lagerung beginnt Kimchi zu gären und erhält seinen typischen Geschmack, im  Laufe der Zeit säuert er. 

In früherer Zeit war Kimchi die Hauptvitaminquelle in der Winterzeit. Im  Herbst wurden große Mengen Kimchi eingelagert und auf dem Lande in speziellen  Tongefäßen im Boden eingegraben, wo optimale Lagerungsbedingungen  herrschten (kein Frost, aber gleichbleibend kühl). 

Heutzutage steht in vielen koreanischen Haushalten ein spezieller „Kimchi Kühlschrank“, in dem der selbst eingelegte oder gekaufte Kimchi lagert. In  Europa lagert man Kimchi einfach in Kühlschank, wie andere Lebensmittel auch. 

Rezept zu Kimchi mit Chinakohl unter:  

Kimchi mit Chinakohl pikant nach koreanischer Art.